Karate Do

"Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist
weder Sieg noch Niederlage,
sondern liegt
in der Vervollkommnung
des Charakters des Ausübenden
."

 
 

Kampfkunst

kann man mit Kraft und Technik betreiben,
oder aber den KI-Apekt dazu (wieder)- entdecken.
Wie die meisten asiatischen Kampfkünste, so ist auch Karate,
von den Ursprüngen her mit KI verbunden.

Meist blieb es jedoch wenigen alten
Meistern überlassen, ab dem Zeitpunkt,
ab dem Ihre körperlichen Kräfte nachließen,
KI zu entwickeln
. Mit dieser besonderen körperlich-,
geistigen und seelischen Haltung, waren sie auch
Jüngeren weit überlegen.



Karateverein beim Training: Gashuko; Trier 1991

Karate,

so wie wir es heute kennen,
hat sich unter chinesischem Einfluß im Laufe etlicher
Jahrhunderte auf Okinawa entwickelt. Anfang unseres
Jahrhunderts fand diese Kampfkunst erstmals ihren
Weg von Okinawa zum japanischen Festland.

Im Karate gibt es mehre unterschiedliche Stilrichtungen.
Die vier großen sind Shito-Ryu, Goju-Ryu,
Wado-Ryu und Shotokan. Innerhalb des
Shotokan Karate, ist die 1955 von
Masatoshi Nakayma gegründete
JKA (Japan Karate Association),
der größte Shotokan-Verband.



Karateverein bei Demonstration:
Gashuko; Trier 1991


Hirokazu Kanazawa
ein erfolgreicher und
berühmter JKA-Karatemeister,
trainierte außer Karate noch Tai Chi
und schreibt diesem zusätzlichen Training
u.a. auch seine großen Erfolge im Karate zu.
Um seine Auffassung von Shotkan-Karate zu verbreiten,
gründete er in den siebziger Jahren den Verband SKI (Shotokan
International). Während der Karatelehrgänge, die er durchführte,
hat er für sich selbst, zum Aufwärmen/Vorbereiten,
vor dem eigentlichen Training, immer ca. 15 min. Tai Chi trainiert.
Mit den Teilnehmer hat er dann Vorweg Atemübungen
durchgeführt.

Leider gibt es aber noch nicht so viele Karate-
Ausbilder, die die Vorteile des Einsatzes von CHI/QI/KI
im Karate
zu schätzen wissen und auch vermitteln.


CHI /QI / KI im Karate

Durch den Einbau von QI Übungen in das Aufwärmtraining
erreicht man eine erhöhte Flexibilität von Körper und Geist.

So steigt z.B. die Aufnahme- und Konzentrationsfähigkeit
während des Trainings stark an. Der Körper selbst lernt zu
entspannen. Er vermeidet den Einsatz von unnötiger
Anspannung
und den Einsatz übermäßiger Kraft,
ohne das Ziel zu vernachlässigen, eine optimal
wirkungsvolle Technik zu erzielen.

Auch erreicht man eine höhere Flexibilität des Körpers,
mit der man Ermüdungen verringern und Ver-
letzungen vermeiden
kann. Das QI/KI steigert
die Schnelligkeit, die Leistungsfähigkeit
und die Flüssigkeit der Bewegung,
was das Kime der Technik erleichtert.


Trainiert man QI, so steigt außerdem das Bewußtsein,
Karate sein ganzes Leben lang ausüben zu können.

 
 

zum "Trainingsplan"
 
 

nach Oben