DIDGERIDOO















Ein
Blasinstrument
der australischen
Ureinwohner (Aborigines).

„Sound“ „Permanentatmung“ „Energiefluss“
"Musikinstrument" "Kultinstrument" "Heilinstrument"

 
 


Mai 1993;


Landung in
Darwin (Australien - Northern Territorium),
hohe Luftfeuchtigkeit, hohe Außentemperatur.
Morgens einige runden auf dem Motorrad.
Abends mein erster Kontakt mit dem Didgeridoo,
eine Aboriginal Band gibt ein Konzert.

Am nächsten Tag, nach einigen Kilometern Asphaltpiste
und einer Bootsfahrt auf dem Kathrine River (um zu
erleben, wie gefählich Salzwasserkrokodile sind),
landen wir im Kakadu National Park.
Bei einem abendlichen Bushwalk stolpern wir
über ein verlassenes Eisenrohr, ein Didgeridoo?!!
Zumindest lassen sich Töne herausholen.

Kathrine - MIMI`s ART GALERIE.
Entgegen meiner sonstigen allgemeinen
Reisegewohnheiten, hinsichtlich dem Erwerb
von Andenken, erstehe ich mein erstes Didgeridoo.
Seitdem begleitet es mich auf dem Rest meines Weges
durch Australien. Spielen mit Permanentatmung
lerne ich erst Zuhause.
Freundlicherweise erklärt mir Mandawuy Yunupingu
(der Bandleader von Youthu Yindi) nach einem Konzert
in Dortmund die "Textbemalung" meines Didgeridoo`s
>> Buschkartoffeltraum <<.......................................


Allgemeines:


Die für die Fertigung von Didgeridoos ausgesuchten Äste
müssen bestimme Voraussetzungen erfüllen. Sie müssen,
von Termiten ausgehöhlt, eine bestimmte Länge vorweisen
und den richtigen Durchmesser haben, um Verwendung zu finden.
In einzelnen Regionen werden unterschiedliche eukalyptus Hölzer
verwendet. Zum Einsatz kommen Hölzer wie
Yellow Box Gumtree, Bloodwood, Red River Gum,
Stringy Bark, ...

Die Didgeridoos werden teilweise bei weltlichen, teilweise
bei religiösen Zwecken verwendet. Eine Bemalung mit Erdfarben
erfolgt oft nur für Zeremonien. Die Motive sind mythischen Ursprungs
und unterliegen häufig relegiösen Tabus und die Bemalung wird
deshalb nach dem Fest wieder abgewaschen oder das Yadaki zerstört.

Permanete Bemalung kam Früher viel seltener vor als Heutzutage.
Oft erfolgte eine Bemalung mit Totem Motiven, das Motiv ist dann
eng mit dem persönlichen Dreaming des Künstlers verbunden.
Trotz das es in der öffentlichkeit gezeigt wird, kennt die wahre
Geschichte nur der Inhaber des dieses Yadakis. Da Didjeridoos
nicht mehr nur in Ihren Ursprungsgebieten hergestellt werden,
hat sich aber auch hier eine Änderung ergeben.

Heutzutage ist das Didgeridoo ein Synonym für ganz Australien.
Aber das Hauptverbreitungsgebiet (rote Punkte) sieht etwas anders aus.




Erste Klangerfahrung:

Die ersten Töne lassen sich meist recht leicht
dem Didgeridoo entlocken. Eine konstant andauernde
Spielweise erfordert allerdings die Fähigkeit der Permanentatmung.
Diese lässt sich am einfachsten erlernen unter
zuhilfenahme eines Glas Wassers und eines Strohhalmes.
Das anschließende üben erfordert allerdings etwas Geduld.
Viel Spaß dabei!

 
 

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